Selbstbalancierende mechatronische Rettungshilfe (SEBARES)

Jährlich werden allein in Deutschland 10 Mio. Menschen durch Rettungsdienste transportiert. Bei einem großen Anteil dieser Einsätze müssen die Patienten über Treppen bewegt werden, was für die Rettungsassistenten oft mit einer großen körperlichen Belastung und langen Einsatzzeiten verbunden ist. Die bereits vorhandenen Hilfsmittel sind oft aufgrund baulicher Gegebenheiten, mangelnder Dynamik oder unzureichenden Kompaktheit nur schlecht einsetzbar.

Im Projekt SEBARES wird eine neuartige mechatronische Rettungshilfe entwickelt, welche mit einem innovativen Konzept hohe Mobilität, Kompaktheit und Geschwindigkeit beim Transport von Patienten durch Treppenhäuser ermöglichen soll. In Kombination mit einem geeigneten Patientenstuhl und einer Aufnahme in Rettungsfahrzeuge ist dieses System universell einsetzbar und reduziert den körperlichen Aufwand beim Patiententransport erheblich. Es trägt so maßgeblich zur Gleichstellung körperlich benachteiligter Mitarbeiter im Rettungs- und Krankentransportwesen bei und ermöglicht den schnellen und einfachen Transport auch bei schwer zugänglichen baulichen Gegebenheiten.

Dieses Vorhaben wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Die Forschungsarbeit wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziell unterstützt.

Das Konsortium

  • SurgiTAIX AG (Konsortialführung)
  • Lehrstuhl für Medizintechnik (mediTEC) der RWTH Aachen
  • Stollenwerk & Cie. GmbH
  • Rettungsdienst Kreis Düren (RDKD) (Assoziierter Partner)

Arbeitspakete

  1. Anforderungsanalyse und Lastenheft
  2. Pflichtenheft und Machbarkeitsanalyse
  3. Regelungsentwurf
  4. K+E Rettungsstuhl
  5. Entwicklung eines geeigneten Antriebs
  6. Entwicklung der Sekundärkinematik
  7. Konstruktion des Trageapparats
  8. Projekt/-und Qualitätsmanagement

Gefördert von